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Dario


Rockin´Dynämite Dario
 

 

Dario Luka Capin

Pseudonym: Dr. Fili – Jeans

Geburtsort:
13.11.1978 in Köln

Instrumente:
Piano, Keyboards, Backings Vocals, Schlagzeug, Bass und E-Gitarre

Email:
dario@rockindynamite.de

Darios musikalische Ausbildung begann im zarten Alter von sieben Jahren. Sein erstes Instrument war eine heißgeliebte Blockflöte, auf der er seine ersten musikalischen Schritte machte. Schon bald sollte ihm die Blockflöte aber nicht mehr reichen. Während eines Gruppenvorspiels erhielt er von seiner damaligen Lehrerin ein besonderes Lob: „ Du spielst zwar gut, aber der Boden ist immer nass.“ Verdutzt und traurig schaute der kleine Junge danach seine Lehrerin an. Im tiefsten Inneren hatte er bereits mit dem Flötespielen abgeschlossen, spielte aber dennoch einige Jahre glücklos weiter.

Durch eine damalige Arbeitskollegin seiner Mutter, der Musikstudentin Claudia, kam Dario schließlich zum Klavier und erhielt im Alter von neun Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Gegen den Willen der Familie kaufte ihm seine Mutter Veronika schon bald darauf ein richtiges Klavier in nussbrauner Farbe. Dieses besagte Hupfeld Klavier aus der DDR nennt er bis heute noch voller Stolz sein Eigen. Nachdem Dario dann ca. ein Jahr Unterricht genommen hatte und seine Lehrerin nach Abschluss ihres Studiums Köln verlassen hatte, meldete ihn seine Mutter in der Rheinischen Musikschule an, wo er fortan Unterricht nahm.

Anfangs spielte Dario nur unregelmäßig und musste wiederholt von seiner Mutter an das Klavierspielen erinnert werden. Dies änderte sich jedoch relativ schnell, als Helmut Ockenfels die musikalische Ausbildung des damals zwölf-jährigen Jungen übernahm. Neben den typischen Fingerübungen von Hanon kam Dario auch erstmals in Berührung mit der Musik Bachs, Mozarts, Beethovens, Haydens und Brahms, wobei ihn besonders die Musik von Frederic Chopin interessierte. Helmut Ockenfels gab zusätzlich noch Kurse in klassischer Harmonielehre, an denen Dario ebenfalls teilnahm. Auch wenn er anfangs nur Klavierspielen wollte und kein Interesse an Harmonielehre hatte, wurde damit jedoch ein wichtiger Grundstein für seine weitere musikalische Entwicklung gelegt. Ohne die Kenntnisse der Harmonielehre wären seine ersten Kompositionen, die erst Jahre später folgen sollten, kaum möglich gewesen. Nebenbei erhielt er noch Unterricht von Andrea Feitel, einer aus Kroatien stammenden Pianistin, die ihm zusätzlich Unterricht am Klavier erteilte. Durch sie lernte er neben den klassischen Musikstücken auch Popsongs. Es war die Zeit um 1998 als Dario bis zu drei Stunden täglich Klavier übte und mehrfach als Solist bei Musikabenden im Gymnasium Schaurtestraße und später auch während seines Medizinstudiums an der Universität zu Köln auftrat. Bei Helmut Ockenfels spielte Dario noch bis zum Jahr 2000, bevor dieser schwer erkrankte. Einige Monate nach dem Ausbruch seiner Erkrankung besuchte Dario ihn in einem Bonner Krankenhaus. Es sollte ihre letzte Begegnung werden…

Neben dem Klavier brachte sich Dario quasi autodidaktisch zunächst Kontra- und dann E-Bass spielen bei, als er Teil eines Musik Ensembles in der kroatischen Gemeinde wurde. Nachdem sich dieses Ensemble aufgrund menschlicher Differenzen aufgelöst hatte, gründete er mit seinem Bruder Mario und dem damaligen Schlagzeuger Daniel Jagnic die Band „Majstori sa Mora“, in der er einige Jahre erfolgreich spielte.

Während dieser Zeit fing Dario an, sich auch zunehmend für das Schlagzeugspielen zu interessieren. Er mietete sich zunächst ein rotes TAMA Rockstar, welches ihm sein Vater Mate später auch kaufte. Dario hatte zwar ein Schlagzeug, aber keine Möglichkeit zu üben. Nachdem er eine Probe im Keller des Mietshauses absolviert hatte, wurde ihm wegen der Lautstärke das weitere Proben untersagt. Die erhofften Fortschritte blieben daher aus. Ähnlich sah es auch sein Lehrer Gerald Lieberum, bei dem Dario ca. ein Jahr Unterricht genommen hatte: „Du bist zwar ein guter Musiker, wirst aber nie ein Schlagzeuger sein.“ Mit dieser Aussage hatte Gerald den Nagel auf den Kopf getroffen, denn Dario ging es nie darum, ein großer Schlagzeuger zu werden, sondern darum, sich ein solides rhythmisches Know how anzueignen, welches er später für seine Kompositionen nutzten konnte.

Zu Darios Lieblingsbands zählten schon immer Queen und, auch wenn es dem ein oder anderen vielleicht komisch erscheinen mag, ABBA. Neben diese beiden Bands begeisterte er sich vor allem für Led Zeppelin und das Schlagzeugspiel von John Bonham, Pink Floyd und David Gilmours Gitarrenarbeit, Bon Jovi, U2, Journey, van Halen, TOTO und nicht zu vergessen Guns N‘ Roses. Neben diesen Bands interessierte er sich auch für Einzelwerke von Aerosmith, Foreigner, Dream Theater, Metallica (v.a. die Frühwerke und das schwarze Album), den Scorpions und Whitesnake. Oliver, Gibonni, Miso Kovac und Prljavo Kazaliste zählten schon immer zu seinen kroatischen Favoriten. Nachdem er über seinen guten Freund Marin Limic die Musik der Band „Stijene“ kennenlernte, zählte diese Band seitdem auch zu seinen Favoriten. Insbesondere mit Marins Vater Marin Kresimir Limic, dem Komponisten der Band Stijene, konnte er sich stundenlang über das Komponieren von Songs unterhalten. Neben guten Ratschlägen und manchmal auch gut gemeinter Kritik zu seinen Songs prägte sich Dario ganz besonders eine Aussage von Marin Limic senior ein: „Wenn eine musikalische Idee den nächsten Tag überdauert und ohne Notation auch am nächsten Tag noch präsent und abrufbar ist, dann und nur dann war es auch eine gute Idee.“

Nachdem sich die Band „Majstori sa Mora“ 2003 aufgelöst hatte, widmete sich Dario verstärkt der Chorleitung in der kroatischen Gemeinde, wo er seit frühester Jugend aktiv war. Im Alter von 18 Jahren saß er erstmals an der Kirchenorgel und begleitete die Heilige Messe. Dies sollte nicht sein erster Einsatz bleiben, denn der damalige Leiter der Gemeinde Herrn Pastor Josip Lucic verschaffte ihm seinen ersten Job. Dario wurde Organist und Chorleiter der kroatischen Gemeinde Köln und erhielt von nun an monatlich ein Gehalt.

2002 bereitete sich Dario dann auf seine Physikumsprüfung im Fach Medizin vor. Es war ein sehr heißer und lernintensiver Sommer. Dario setzte sich in den Lernpausen wiederholt ans Klavier und fing erstmals an, Songs zu schreiben. Seine Entwürfe spielte er später verschiedenen Freunden vor und wurde von diesen teilweise belächelt. Manche fragten ihn sogar, wo er diese Melodien geklaut hatte? Trotz dieser Kritik machte Dario unbeirrt weiter und schrieb weitere Songs.

Die bevorstehende Prüfung bestand Dario zunächst nicht, sondern er scheiterte ganz knapp und ärgerte sich später immer wieder über jenen Zahlendreher, der ihn durch die Prüfung fallen ließ. Auch wenn letztlich ein Punkt zum Bestehen der Prüfung fehlte, waren die ersten Kompositionsversuche geglückt. In dieser Zeit hatte er auch ein kurzes Intermezzo auf der E-Gitarre und nahm Unterricht bei Klaus Bittner. Auch wenn er in der Folgezeit immer wieder eine Gitarre in die Hand nahm, wurde erst gute zehn Jahre später seine Interesse für die Gitarre erneut geweckt, als er sich eine Fender Stratocaster aus dem Jahre 1978 kaufte und sich zum Gitarrenunterricht anmeldete.

Nachdem es 2004 wiederholt zu Differenzen zwischen einzelnen Mitgliedern des Chores gekommen war, zog Dario einen Schlußstrich. Gemeinsam mit der Ordensschwester Vinka Beslic aquirierte er neue Sänger und baute innerhalb von drei Jahren einen 35-köpfigen Chor auf. Seine ehemaligen Mitstreiter aus der Band „Majstori sa Mora“ Daniel und Kathrin Jagnic sowie Kruno und Milica Medvidovic wurden ebenfalls Teil des Chors. Mehrere Jahre in Folge nahm der Chor erfolgreich an Treffen kroatischer Chöre innerhalb Deutschlands teil. Der Chor führte u.a. „Nearer my god to thee“ und später auch das „Agnus Dei“ von Georges Bizet auf. Innerhalb des Chores gab Dario auch verschiedenen Solisten die Möglichkeit, Stücke von Bach, Schubert und Mozart aufzuführen.

Am Heiligen Abend des Jahres 2005 wurde während der heiligen Messe sogar ein kroatisches Weihnachtslied sehr erfolgreich „a capella“ vorgetragen. Nach der Pensionierung von fra. Josip Lucic, der Dario stets den Rücken für seine Arbeit freigehalten hatte, wuchsen erneut die Differenzen innerhalb des Chores und endeten schließlich 2007 mit Darios Rauswurf durch den neuen Gemeindeleiter. Dario war zunächst sehr traurig und zeitgleich auch verägert.

Dieser Umstand sollte aber einen Wendepunkt in seinem Leben darstellen. Er hatte Glück im Unglück! Die Enttäuschung und der Ärger brachten ihn dazu, sich erneut ans Klavier zu setzen und Songs zu komponieren. In dieser Zeit entstanden Songs wie „Coldblooded, Lost you, Was love worth it“ und viele viele weitere. Neben der im Jahr 2007 erneut erblühten Liebe zur Komposition konnte sich Dario auch über den Abschluss seines Medizinstudiums und die Aufnahme der ärztlichen Tätigkeit freuen.

2008 besuchte er mit seinem Bruder Mario die Fußball Europameisterschaft in Wien und schrieb während des dortigen Aufenthalts die ersten Textzeilen des Songs „Road to Revolution“, welcher 2010 der erste Song der Band „AnaphoricA“ werden sollte, die er mit Claudia Fenslau-Geyveli gegründet hatte. Songs wie „BORN, Love Rules und Burden of Love“ folgten. Darios Vorliebe für Harmonien, mehrstimmige Gesänge und ungerade Taktarten führte immer wieder zu Differenzen innerhalb der Band AnaphoricA. Auch wenn er immer wieder von einigen Bandmitgliedern wegen seines Stils kritisiert wurde, bestand er auf seinem Recht als Komponist und auf der musikalischen Umsetzung seiner Ideen. Ehrgeiz, Fleiß und klare Ansagen zählten schon immer zu Darios Tugenden.

Nachdem AnaphoricA im November 2011 die einzigen beiden Auftritte absolviert hatte, zerbrach die Band peu a peu an den unterschiedlichen musikalischen Zielen und Vorstellungen ihrer Musiker. Als schließlich Claudia aufgrund gesundheitlicher Probleme im Sommer 2012 die Band verlassen musste, war das Ende von AnaphoricA besiegelt. Zusammen mit Mario und Marcel gründete Dario im Herbst 2012 seine neue Band Rockin‘ Dynämite, in der er nicht nur als Bandleader und Komponist agiert, sondern neben der Organisation von Auftritten auch noch als Produzent und Mäzen tätig ist.